… endlich zuhause
Das erste was ich tat als ich nachhause kam war Milch abpumpen . Da man das in der Klinik nicht durfte und ich tierische Schmerzen hatte . Danach rief ich unsere Hebamme an und machte einen Termin für den folgenden Vormittag aus, wo ich mit ihr besprechen wollte wie es mit dem Stillen weitergehen sollte . Ich hatte jetzt schon die Nase voll . Am nächsten Morgen kam sie und wir redeten ausführlich über alles und ich beschloss mir Abstilltabletten geben zu lassen .
Lexi war total vernarrt in ihren kleinen Bruder . Ständig wollte sie ihn streicheln und anfangs wollte sie ihm immer ihre Spielsachen geben .Aber das gewöhnten wir ihr schnell ab . Wir erklärten ihr, dass er dazu noch zu klein ist und das sie deswegen auch nur an seinen Armen und Beinen Streicheln darf .
Am Dienstag darauf bekam ich dann endlich die Tabletten und das Abstillen konnte beginnen . Mit den Tabletten kam aber auch das Chaos ![]()
Ich bekam totale Kreislaufprobleme, das heißt ich konnte nicht mehr alleine aufstehen ohne das mir Schwarz vor Augen wurde . Also setzte ich sie ab und versuchte es auf natürlichen Wege mit dem Abstillen .Doch bei meiner Milchmenge ging das schief. Ich bekam den ersten Milchstau und dazu hohes Fieber . Also entschloss ich mich noch einmal zu den Tabletten und wieder ging es mir Hunde übel. Essen konnte ich auch nix mehr und dazu noch eine zugeschwollene Nase …. nach 2 Tagen kam meine Hebamme und meinte ich sollte meine Frauenärztin anrufen und ihr sagen, dass ich das Mittel nicht vertrage und die würde mir was anderes geben . Also rief ich da an . Die Schwester am Telefon meinte dann zu mir das meine Beschwerden aber nicht von dem Mittel kommen können .(ich möchte betonen das die Nebenwirkungen auch alle aufgelistet waren im Beipackzettel ) Ich bat sie die Ärztin zu fragen ob ich ein anderes Mittel bekommen könnte . Daraufhin sollte ich in 30 Minuten wieder anrufen .Das tat ich . Die Schwester meinte die Nebenwirkungen müsse man in kauf nehmen oder absetzen, ich würde nix anderes bekommen . Da war ich platt .Also quählte ich mich weiter . Zum Glück wurden die Nebenwirkungen weniger . Als ob sich mein Körper daran gewöhnte.
Ich war in dieser Zeit wirklich froh das ich so einen lieben Ehemann habe . Sebastian hat sich super lieb um mich gekümmert und auch um die Kinder damit ich mich gesund schlafen konnte . Dafür möchte ich mich bei ihm bedanken .Also…… Vielen Dank Schatz .


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